Aus dem Schulleben
 

Herbstwanderung der Mittelstufe, 1. November 2011
Am Dienstagmorgen musste die ganze Mittelstufe entweder um 06.20 Uhr oder um 06.40 Uhr beim Bahnhof Seen sein. Die jährliche Herbstwanderung fand statt. Auf dem Zettel, den wir bekamen, stand: Sternwanderung: Bei Tagesanbruch aufs Hörnli. Nachdem alle Sechstklässler eingetroffen waren, stiegen wir in den Zug, der uns nach Bauma brachte. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg. Wir Sechstklässler hatten die längste Strecke. Zuerst ging es geradeaus der Töss entlang. Schliesslich ging es bergauf. Meine Freundinnen und ich erzählten und lösten alle „Black Stories“, die wir kannten. Schon bald gab es eine kleine Znünipause. Einige Jungs beschossen uns mit Ästen. Als eine meiner Freundinnen dann zurück schoss, traf sie Albiana, die den Ice Tea, den sie gerade trank, über sich schüttete. Wir mussten lachen. Gleich darauf wanderten wir weiter. Es ging hauptsächlich bergauf, was den einen ziemlich zu schaffen machte. Als wir endlich auf dem Hörnli angekommen waren, waren die Fünft- und die Viertklässler schon lange da, weshalb auch die Suppe von Herrn Steinemann schon fast aufgegessen war. Nach dem leckeren Essen schätzten wir die Höhe des Turmes, der gleich neben uns stand. Meine Freundinnen und ich waren mit einem Kilometer ziemlich daneben. Herr Favre verriet uns, dass der Turm „bloss“ dreissig Meter hoch ist. Schon bald hiess es erneut einpacken und aufbrechen. Die Rückreise war sehr lustig. Meine Freundin hatte einen Lachanfall und wollte damit nicht mehr aufhören. Die vorbei gehenden Leute reagierten zwar verschieden auf Daniels Anfrage nach Brot oder Schokolade, aber wir mussten jedes Mal von neuem loslachen. In den nächsten Zug quetschten sich dann alle sieben Mittelstufenklassen, was zu einem ziemlichen Durcheinander und Gedränge führte, ganz zu schweigen von dem Lärm den wir verursachten. In Winterthur fiel uns allen auf, wie kalt und neblig es im Vergleich zum sonnigen, warmen Hörnli war. Wir verabschiedeten uns von unseren Lehrpersonen und freuten uns auf den freien Nachmittag.
(Bericht von Nicole, Schülerin der Klasse 6b)

Herbstwanderung-Gedicht
Um halb sechs aufgewacht,
nur einmal gelacht.
Rucksack gepackt und angeschnürt,
und das Velo aus dem Keller geführt.
Im Dunkeln zum Bahnhof gefahren,
wo schon die anderen waren.
Alle angekommen,
haben wir den Zug nach Bauma genommen.
In Bauma ausgestiegen,
wünschte ich mir zu fliegen.
Die einen liefen hastig,
und bald kam auch schon der erste Aufstieg.
Eine Stunde bergauf,
beim Znüni tankten wir die Energie wieder auf.
Mit vollem Magen ging’s weiter,
und alle waren wieder heiter.
Nach den unregelmässigen Treppen,
wollte ich auf dem Hörnli rappen.
Alle löffelten in der Suppe herum,
aber bald mussten wir nach Steg – warum?
Na klar, es wartete der Zug,
auf dem Rückweg machten wir ein wenig Unfug.
Sieben Klassen stiegen in die S26,
es war lustig und sehr witzig.
In Seen ausgestiegen,
wollte ich doch nicht fliegen.
(Gedicht von Silvan, Schüler der Klasse 6b)

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Mittwoch, 21. September: Gesunder Znüni
Einmal pro Quartal erhalten alle Kinder der Schule Tägelmoos vom Kindergarten bis zur
6. Klasse einen gesunden Znüni. Diese Aktion wird vom Elternrat geplant, durchgeführt und finanziert. Herzlichen Dank!

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Schulhaus-Einweihungsfest, 10. September 2011
Am Samstag, den 10. September 2011, weckte mich mein Wecker schon um 6.20 Uhr. Ich war sehr aufgeregt, denn um 13.00 Uhr begann das Schuleinweihungsfest. Ich las noch bis um 7.00 Uhr. Danach zog ich mich an und deckte den Tisch für meinen Vater und mich. Wir halfen beim Aufstellen. Um 8.30 Uhr waren wir schon beim Schulhaus. Zuerst musste ich auf der grossen Wiese das Handballtor aufstellen. Danach kamen auch noch Nicole und Lorena. Zuerst schauten wir uns die Informationstafel an. Danach suchten wir unseren Petflaschenschmuck. Meine Flasche habe ich wegen der farbigen Spirale leicht gefunden. Später stellten wir die Bänke auf und anschliessend dekorierten wir die Tische. Danach durften wir in einen so genannten „Kuchenraum“ gehen. Überall wo man hinsah, sah man Kuchen. Wir mussten die Kuchen schneiden und beschriften. Als wir nichts mehr zu tun hatten, gingen wir zu Lorena nach Hause. Etwa um 12.15 Uhr holten wir Léonie ab. Als wir wieder beim Schulhaus waren, sahen wir uns alles nochmals an. Dann war endlich 13.00 Uhr! Wir mussten das Tägelmooslied vorsingen. Es war relativ kurz. Danach holte ich mir schnell einen Hot-Dog, denn ich hatte grossen Hunger. Zuerst schauten wir einmal beim Kinoland vorbei. Es lief gerade Mr. Bean. Wir fanden es aber nicht so spannend, deshalb gingen wir wieder raus. Danach machten wir das Fotoquiz. Am Anfang fand ich es noch relativ einfach. Aber dann kamen die Fotos, auf denen die Lehrer/innen klein waren. Das war richtig anspruchsvoll. In der Turnhalle gab es eine Tanzshow. Es gab verschiedene Tänze, zum Beispiel Zumba oder Hip-Hop mit Ballett gemischt. Es gab auch noch einen Affengarten. Dort war ich aber nicht. Und es gab auch noch ein Geschichtenland. Das war aber eher etwas für die Kleinen. Zum Schluss malte ich noch einen Wimpel. Um 17 Uhr war das Fest zu Ende. Es war ein heisser und lustiger Tag. Verschwitzt, aber froh gelaunt radelte ich nach Hause.
(Antonella Chresta, Schülerin der Klasse 6b)

Ein Affengarten in Seen
Am Samstag war das Schulhausfest, auf das wir uns alle schon lange gefreut hatten, und für das wir schon Wochen vorher fleissig gebastelt und genäht haben. Wir hatten wirklich Glück! Es hätte regnen und kalt sein können, aber nein, es war ein wunderschöner, heisser Sommertag! Man darf raten, mit wem ich hin ging. Klar, mit Lukas natürlich! Zuerst mussten wir das Tägilied singen. Es machten zwar bei weitem nicht alle Tägi-Schüler mit, aber für mich klang es ganz gut. Danach hatten wir zuerst einmal Hunger. Wir mussten für unseren Hotdog dreissig Minuten anstehen! Gestärkt gingen wir zum Affengarten, um eine Runde zu klettern. Lukas und ich spielten Affenfangis. In dem riesigen Affengarten war es nicht einfach, den anderen zu fangen. Bei den Affenschwänzen war der Nachteil, dass man nur in eine Richtung schwingen konnte. Mit viel Mühe und Glück ging es manchmal auch in die andere Richtung. Dann gab es auch noch die Ringe, Matten, Bänke, Reifen, Trampolins, Schwedenkasten, Barren, usw. Frau Schiller hat sich viel Mühe gegeben, lustige Kombinationen zu entwerfen. Zum Beispiel hat sie Bänkli in die Ringe gehängt, ein Bänkli mit Springseilen an den Barren geschnürt und Reifen an die Sprossenwand montiert. Es war ein riesiger Spass! Beim Turnhallenausgang sahen wir meine Mutter beim Softeisstand. Zum Glück spendierte sie uns auch eines. Nach der Anstrengung im Affengarten brauchten wir dringend eine Abkühlung. Später hörten wir, dass die Softeismaschine früh schlapp gemacht hat. War wohl zu heiss. Beim „Päckli fischen“ hielten wir uns nicht lange auf. Ich fischte einen Block mit Stift und Lukas einen Schlüsselanhänger. Dann stand das „Wimpel malen“ an. Lukas und ich malten praktisch denselben Wimpel. Das war Absicht! Dass wir das Ying-Yang-Symbol malen wollten, hatten wir uns schon vorher überlegt. Bei Mr. Bean lachten wir pausenlos. Dann schauten wir beim Geschichtenland vorbei. Der Raum war zum Platzen voll. Wahrscheinlich weil Herr Widmer draussen so gute Werbung für den Froschkönig gemacht hatte. Ich finde, Mr. Bean sieht auch ein bisschen wie ein Frosch aus! Das Lehrerquiz war ziemlich schwierig. Frau McKinney, Frau Ledermann und Herr Favre waren leicht zu erkennen. Frau Vollenweider sieht auf ihrem Kinderfoto ein bisschen wie Pipi Langstrumpf aus. Frau Schmid konnte ich beim besten Willen nicht finden. Herr Widmer liess uns mit seinem Foto zuerst ganz schön alt aussehen. Doch dann haben wir ihn und seinen „Zwillingsbruder“ doch erkannt! Zum Schluss wollten wir nochmals in den Affengarten. Dort trafen wir auf Pascal, einen weiteren guten Freund aus der Unterstufe. Zu dritt machte Affenfangis noch mehr Spass und der „Lazy Song“ von Bruno Mars machte die Stimmung noch affiger. Wir wollten unbedingt noch länger bleiben. Frau Schiller machte uns ein Angebot: „Wenn ihr nachher beim Abräumen helft, dürft ihr die letzte Runde noch bleiben.“ Logisch nahmen wir an! Und tatsächlich machte auch das Abräumen dann noch richtig Spass! Rundum zufrieden gingen wir nach Hause. Tägiforever!“
(Shan Sheikh, Schüler der Klasse 6b)

Unser Tägelmooslied kann hier heruntergeladen werden: Tägilied

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Impressionen der Zirkus-Projektwoche der Unterstufe finden Sie unter:
Unsere Schule - Zirkus 2011